Keith Carter

Vor einigen Tagen stolperte ich bei Youtube mal wieder über ein Fotografie-Video, das sich mit Bildgestaltung befasste.

Die meisten Aspekte waren mir vorher schon bekannt, aber bei einem Beispielfoto merkte ich dann doch auf. Das Bild haute mich einfach aus den Socken. Ich kann nicht beschreiben, was genau mich an diesem Bild so fesselte, aber ich war einfach fasziniert.

Ich recherchierte also ein bisschen über den Künstler. Je mehr ich über ihn uns seine Arbeit erfuhr, desto interessierter wurde ich: Es handelt sich um Keith Carter Keith Carter lebt im Süden von Texas und ist Autodidakt. Zur Fotografie kam er über seine Mutter, die sich durch Portraitfotografie Geld hinzu verdiente. Carter selbst fuhr später jahrelang gemeinsam mit seiner Mutter herum, um Kinder und Familien zu porträtieren. Mittlerweile hat Carter über 100 Ausstellungen gemacht und zahlreiche Preise für seine Arbeit erhalten. Besonders interessant finde ich ein Video, das ich in Teilen bei Youtube fand. Carter erzählt hier in einer halben Stunde einige Hintergründe über seine Arbeit und stellt einige seiner Fotos persönlich vor:

Besonders bemerkenswert finde dabei die Aussage, dass er sich auf seine "Wurzeln" konzentriert. Seine direkte Umgebung in Form von Landschaft und Leuten findet immer wieder Einzug in seine Bilder. Sein persönlicher Stil ist natürlich Geschmacksache aber mir gefallen seine Techniken sehr gut, da sie zur Bildaussage beitragen. Gerade die partielle Unschärfe und Vignettierung unterstreichen die "traum"-hafte Darstellung. Vor ein paar Tagen habe ich mir nun den Bildband "Keith Carter Photographs: 25 Years" (Link zu Amazon) bestellt. Dieser enthält 78 seiner frühen Werke und beschreibt gut seine fotografische Entwicklung. Vor dem Hintergrund des oben verlinkten Videos finde ich das Buch interessant, da ich bereits einige der Geschichten hinter den Bildern kannte. Ohne dieses Video ist das Buch zwar großartig anzuschauen aber ich hätte mir einige Anmerkungen über die Entstehung der einzelnen Bilder gewünscht. Ich werde mich in jedem Fall weiter mit Keith Carter beschäftigen und hoffentlich einige seiner Anmerkungen und Anregungen in meine weitere fotografische Entwicklung einfließen lassen können.